Archiv der Kategorie: Berlin

„Eine Wolke für Berlin“ : der Wolkenhain auf der IGA Berlin 2017

Freitag vor Pfingsten: freier Tag UND Sonne satt 🙂 , also up up zur IGA, der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017.

Beim Studieren des Begleitbuches fiel mir sofort eines ins Auge: der Wolkenhain, Wahrzeichen der IGA. Ein Gebilde, das ohne jeden rechten Winkel auf dem Gipfel des Kienbergs gebaut, den Eindruck erwecken soll, als würde es wie eine Wolke über der Gartenausstellung schweben.

Linien, Perspektiven, Schattenspiele – in der Abendsonne, mit dem klaren blauen Himmel war ich hingerissen vom Wolkenhain. Es hatte etwas Magisches …

Ich konnte gar nicht mehr aufhören, zu fotografieren. Und ich freue mich auf weitere schöne Besuche.

Enjoy 🙂

P.S.: Ich Hasenfuß habe sogar die Seilbahn benutzt.                                  P.P.S.: Irgendwo habe ich über das Sigma 10-20mm Folgendes gelesen – mal begeistert, mal zum in die Tonne treten. Kann ich definitiv bestätigen.

Cityscape Potsdamer Platz

Endlich wieder ein ganz, ganz toller Workshop mit Peter Fauland von Fauland Photography School am 26. Mai 2017.

„In welchem Zeitfenster findet der Workshop statt?“ – „Wann hast Du Zeit?“ – „Von jetzt bis …“ – „Okay, wie sieht’s morgen Abend aus?“ Adhoc-Geschichten sind oftmals die besten. 🙂 So auch in diesem Falle. Als Sahne-Häubchen war das Wetter perfekt!

Peter gehört zu den wenigen Fotografen, die völlig unprätentiös super toll erklären können, unauffällig den Blick und damit auch den Blickwinkel lenken und nebenbei all die Freude am Fotografieren vermitteln, die dieses Hobby für mich so attraktiv macht.

Wie immer geht es bei ihm um Perspektiven, Linien, Dinge, die man nie tun sollte (oder doch? 😉 ).

Es war einfach großartig. Und es gibt Vieles, an dem ich weiterarbeiten werde.

Enjoy 🙂

Lost Places : US-amerikanische Abhörstation Teufelsberg

Das Gefühl beim Blick auf die Abhörstation der Amis auf dem Teufelsberg als Kind bzw. Jugendliche – ich werde das wohl nie vergessen. Es war immer ein bisschen unheimlich: was war das? Was verbarg sich wohl dort? Warum konnte man da nicht einfach rein?

Jahrzehnte später führte mich am 30. April 2017 ein Fotowalk mit fotowalks berlin dorthin. Das Wetter in diesem Frühling, mehr oder weniger Totalausfall, ABER genau an diesem Tage schien die Sonne – Glückskind! 🙂

Als der Kurs schon längst beendet war, konnte ich mich nicht von der Terrasse mit dem Blick über meine Stadt trennen: denn jetzt kam das zauberhafte Licht. Trotz einer mächtig steifen und kalten Brise (Stativ flog erstmal um), die Stimmung musste ich versuchen, einzufangen.

Stelle gerade fest, dass ich gar nicht mehr schreiben möchte …    Enjoy 🙂

P.S.: Im Einsatz 16-85iger Nikkor, von Sigma das 10-20iger, Fisheye von Lensbaby ♥

Photo Walk mit Trey Ratcliff – 80 stays around the world

Da muss erst ein mega berühmter Fotograf wie Trey Ratcliff anlässlich seiner 80 stays around the world Tour zum Photo Walk in Berlin (Treffpunkt Lustgarten / Berliner Dom) einladen, damit ich endlich mal wieder im geschichtsträchtigen Teil Berlins unterwegs bin, pfffffffffffffffff. 🙂 An manchen Stellen war ich schon ewig nicht mehr. Ich hatte gar nicht richtig aufm Schirm, dass Unter den Linden so viel gebaut wird: Humboldt-Forum, Staatsoper Unter den Linden usw.: überall Kräne.

Kommentar von einem Stadtführer im vorbeifahrenden Dampfer: „Ähm, ich glaube, ich habe hier noch nie so viele Kameras gesehen!“ – Stimmt, es waren wirklich viele, sehr viele Fotofreaks der Einladung gefolgt. Denn Trey ist ein sympathischer, bescheidener, positver Typ („You can ask me any question, hey, I’m a nice guy.“), der mit großer Empathie seine Philosophie vermittelt.

Ich werde das zum Anlass nehmen, die Tour in Teilen immer wieder mal zu wiederholen und fotografisch zu frickeln.

Enjoy! 🙂

 

Christmas Garden Berlin : Start in das neue Jahr 2017

Ist das Kitsch? – Ooooja, aber vom Feinsten 😀 :

Ein lieber Weihnachtsmann hat mich mit einer Karte für den Christmas Garden Berlin überrascht. 🙂 Allein das Wetter machte es spannend: Sturm, Regen – würde ich es rechtzeitig schaffen? Der Neujahrsabend schien wie geschaffen für das Einlösen meines Geschenkes. Also, up up, nix mit Chillen aufm Sofa unterm Baum. 😉

So machte ich mich mitsamt Kamera und meinem Berlebach (schön leicht, bei Kälte lässt sich das Holz gut anfassen), 2 Akkus UND dicken fingerlosen Handschuhen auf den Weg.

Es war ein ganz und gar zauberhafter Start in das neue Jahr! 💙 An jeder Station gabs auch Musik, deshalb an dieser Stelle: Driving home for christmas . 😉

Wer Lust dazu hat, kann mich im folgenden Album auf meinem be- und verzaubernden Winterwalk begleiten – Enjoy!

Weihnachtsmarkt-Fotografie

HOHO 🙂 Zwei liebe Weihnachtsmänner, die in diesem Jahr schon sehr zeitig dran waren, haben mir einen Workshop geschenkt: so konnte ich am 3. Advent seit langer Zeit mal wieder einen Foto- Workshop mitmachen. 💙

Weihnachtsmarkt-Fotografie auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg, durchgeführt von der Fotografin Anna Nesterenko von Fototouren Berlin, sollte es dieses Mal sein.

Vorab: Schietwetter ….. Aber, wenn der Workshop stattfindet, tja, dann muss man da durch. Viele Händler wollten trotz Fotogenehmigung vonseiten der Marktleitung nicht, dass ihre Stände fotografiert werden, in den Zelten war es mit Foto-Rucksack sehr eng. Also, definitiv keine perfekten Voraussetzungen.

Dennoch, es gab viele, sehr viele Infos (Handout) und Aufgaben, ein paar Stichworte – schon alleine deshalb, damit ich das nicht wieder vergesse 😉 :

  • Belichtungsdreieck
  • Goldene Spirale
  • Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang – „REAR“ / Hintergrund beim Blitzen ist nicht stockfinster
  • Objektfotografie
  • fotografiere 36 Aufnahmen
  • alles, was gelb ist u.ä.
  • abstrakt
  • Langzeitbelichtung

Da gilt es, noch viele Einstellungen, die gut funktioniert haben, zu notieren.

Mit dabei: mein Lensbaby, mein Allrounder 16-85iger, Aufsteckblitz (beides Nikon).

 

 

 

 

Luxus Zeit: Kiezbummel

Zur Abwechslung mal keine Lost Place Fototour, kein Meer oder son Zeugs, sondern einfach ganz simpel „umme Ecke ne Runde streuseln oder auch schuchteln jehn“.

Was ist eigentlich wichtig? Was kostbarer Luxus? Je mehr ich darüber nachdenke, es ist Zeit oder besser gesagt: Zeit haben. Also, gestern hatte ich so einen Luxustag. Keine Fahrt irgendwohin, keinen Plan, keine Ambitionen (welches Objektiv packe ich denn ein, damit ich dies, das erreiche). Einfach nur vors Haus getreten und treiben lassen, in die Vorgärten geschaut, in und um die Geschäfte gestromert, übern Markt geschlendert, Atmosphäre genossen, Lieblingsplätze aufgesucht und zu all dem wahrlich Hochsommer Mitte September!

Es gibt so Tage, die sind einfach weg, andere hingegen, die bleiben – in diesem Sinne: Enjoy! 🙂

P.S.: wunderbar zum Fotos sichten, bearbeiten, Weinchen aufm Balkon, in die Sterne schauen und überhaupt: Till Brönner – The Good Life

Die Wölfe sind zurück? Kunst gegen Hass und Gewalt

Im Frühjahr war ich noch ganz enttäuscht, dass ich die Wölfe in Potsdam nicht fotografieren konnte – man kann halt nicht alles schaffen …

So erwartete ich gespannt die Ausstellung „Die Wölfe sind zurück“ in Berlin : mitten in der Hauptstadt am Washington Platz direkt vor dem Hauptbahnhof sollten die Skulpturen des Künstlers Rainer Opolka vom 06. – 16. August 2016 Station machen. Ich beschloss, gleich zur Eröffnung direkt nach dem Dienst hinzudüsen. Das Wetter spielte mit, und es regnete nicht.  🙂

Erst war ich ein bisschen enttäuscht, dass ich die Wölfe kaum freigestellt fotografieren konnte, es waren einfach zu viele Passanten, Touristen, Reisende, Ausstellungsinteressierte da. Aber schnell erkannte ich, dass das den Reiz ausmachte: viele verblüffte, neugierige Menschen. Kann es denn etwas Erfolgversprechenderes für eine Ausstellung gegen Hass und Gewalt geben, als mitten im normalen Alltagsleben stattzufinden?

Mich hat sehr beeindruckt, dass die Wölfe so unheimlich lebendig wirkten, fast ausnahmslos auf die Augen fokussiert, schienen sie real zu sein: die Rädelsführer, die Schießbereiten, die in ihre Kraft Verliebten, die räudigen Duckmäuser, die blind Folgenden, die Speichellecker, die Geifernden.

Wie immer, so auch bei diesem Album: enjoy 🙂 und hingehen!

 

Haus Schwarzenberg – „kleines gallisches Dorf“ in Berlin-Mitte

Nach der Vernissage ist vor der Vernissage. 😉 Auf auf zur nächsten Foto-Tour:

Zwischen den Hackeschen Höfen und den Rosenhöfen mutet das „Haus Schwarzenberg“ in der Rosenthaler Straße mit seinen Höfen für Kreative und Utopien wie ein „kleines gallisches Dorf“ an. Trotzt dem Kommerz und dem Glattgebügelten und scheint – denkmalgeschützt – die Gentrifizierung außen vor zu lassen.

1769 entstanden hier die ersten Gebäude unweit des Scheuenviertels.

Free Analog Film Photowalk – Alexanderplatz & BLO-Ateliers

Nach all dem Sylt-Blau eine wirklich ganz andere Richtung:

am 20. März 2016 hatte Peter Fauland von Fauland Photography School zu einem analogen Photowalk eingeladen. Hm, das klang im Vorfeld schon mal interessant. Als dann noch als Sahnehäubchen ein Workshop bei Sabine Alex von mobile Dunkelkammer gebucht werden konnte, war ich doch schon angefixt. 🙂

Mein Equipment für den Photowalk:

  • Nikon F 801s, die von 1991-1994 im Handel zu erwerben war
  • 2 Fomapan 200 Creative 135-36
  •   AF Nikkor 85mm 1:1.8 D (versteht sich gut mit der analogen Lady)

Es war ein sehr schöner Tag mit interessanten Leuten und für mich ganz, ganz viel Neuem rund um die Analogfotografie.

Da ich nun endlich die digitalisierten Filme von Fotoimpex abholen konnte (analog ist halt nix für Ungeduldige 😉 ), seien sie hier vorgestellt: den ersten Film habe ich selbst, der zweite wurde entwickelt.

Ich finde, dass durch das leicht Rauschige eine ganz eigene Atmosphähre entsteht.

Enjoy! 🙂